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Alt 30-07-2010, 07:35
Vanish
Ava by DUDE
 
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Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Ich finde Züchter im Allgemeinen ätzend und verantwortungslos. Es gibt leider mehr als genug Tiere in den Tierheimen. Da muss man nicht noch welche züchten und sie als Statussymbol zu irgendwelchen nutzlosen Ausstellungen schleppen.
1. Die Erhaltung einer Rasse mit all ihren Eigenheiten geht nur durch gezielte und reglementierte Rassehundzucht. In einer Rassehundezucht werden bekannte, vererbliche Krankheiten und Gendefekte durch Vermeidung der Verpaarung von Trägern der Anlagen für diese Krankheiten ausgemerzt. Gleichzeitig werden rassetypische Charaktereigenschaften und das standardgemäße Aussehen erhalten.

2. Das Problem sind nicht die Züchter, die für ihre Welpen in der Regel schon bevor der Wurf gefallen ist Abnehmer haben, sondern es sind diejenigen, die glauben, dass ihre Hündin einmal im Leben Welpen haben sollte und die einfach mal sehen wollen "was dabei rauskommt", wenn Hündin A vom Nachbarsrüden gedeckt wird. Das sind die Hunde, die dann keiner will und die dann im Tierheim landen.

3. Ausstellungen von Rassehunden sind keineswegs nutzlos, da die Hunde dort auf den Standard überprüft werden und nur Hunde mit einem gewissen Formwert zur Zucht zugelassen werden - dies dient dem Erhalt der Rasse.


Vanish,
Mitglied in einem Zuchtverein des VDH, Besitzer von Hunden mit FCI Papieren.
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Betrachte nicht müßig den Steinhaufen, sondern frag dich, wen du damit bewerfen kannst.
Persisches Sprichwort
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Alt 30-07-2010, 08:00
brunibert
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Zitat von Vanish Beitrag anzeigen
Spoiler:
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zu 1. Was ist mit zuchtbedingten Krankheiten wie z.B. HD, Epilepsie oder Atemnot?

Überzüchtung ist ein Thema, das zusammen mit dem Wort Reinrassig fast schon eine Art Symbiose bildet. Die häufigste Ursache für Überzüchtung ist wohl das so genannte „Schönheitsideal“ und geht meist massiv auf die Gesundheit des Tieres.

Hüftdysplasie beim Schäferhund ist eine solche Auswirkung, da man will, dass die Hinterhand des Hundes möglichst niedrig ist um eine ansprechende Form zu erzielen. HD ist schon so verbreitet, dass es in Kategorien von A1 bis E2 bzw. HD0 bis HD4 eingeteilt wird. Auch extremer Haarwuchs in den Ohren kann eine Folge der Überzüchtung sein. Man will ja nur die Hunde mit dem besten Haarwuchs weiterzüchten. Daraus können Entzündungen und verminderte Hochleistung resultieren. Auch zu viel Haut kann ein Problem sein, man muss sich nur einmal den Chinesischen Faltenhund oder Shar-Pei anschauen.

Im Allgemeinen kann man davon ausgehen das fast jeder Rassehund unter Überzüchtung leidet, der Dobermann hat einen zu kleinen Schädel und daraus können Kopfschmerzen resultieren die den Hund aggressiv machen. Wer sich einen Dobermann zulegen möchte, sollte sich vorab bei kompetenten Stellen, wie dem VDH umfassend informieren. Ein Mops hat eine so stark verkürzte Nase, dass diese regelmäßig geputzt werden muss, so dass der Hund nicht unter Atemnot leidet. Außerdem schnarcht der Hund ständig ob er schläft oder nicht.

Auch aggressives Verhalten, bzw. Jagd- oder Hütehund Züchtungen können einem das Leben schwer machen.

Der Wirksamste Schutz gegen Überzüchtung ist ein Mischling, oder eine Hunderasse die dem ursprünglichen Wolf am ähnlichsten ist. Man muss einfach erkennen wo Züchtungen so wiedernatürlich sind, dass sie eine Gefahr sowohl für den Hund als auch für den Besitzer darstellen.

Quelle: hundenahrung.org

zu 2 und 3 muss ich nichts mehr schreiben. Das steht in meinem letzten Posting und ich bleibe dabei!
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Auf alle und alles angefressen zu sein, ist ein typisches Merkmal geistiger Unterernährung...
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Alt 30-07-2010, 08:17
Vanish
Ava by DUDE
 
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Zitat:
Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
zu 1. Was ist mit zuchtbedingten Krankheiten wie z.B. HD, Epilepsie oder Atemnot?
Du hast nicht wirklich einen Plan, was in der Rassehundezucht passiert oder?

Zitat:
Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Überzüchtung ist ein Thema, das zusammen mit dem Wort Reinrassig fast schon eine Art Symbiose bildet. Die häufigste Ursache für Überzüchtung ist wohl das so genannte „Schönheitsideal“ und geht meist massiv auf die Gesundheit des Tieres.
Dass es Überzüchtung gibt, bestreite ich nicht aber das auf alle Rassehunde zu übertragen und im gleichen Atemzug zu behaupten, dass die Mischlinge (die wohl aus Rassehunden entstanden sind..?) per se gesünder sind, ist ziemlich dreist.


Zitat:
Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Hüftdysplasie beim Schäferhund ist eine solche Auswirkung, da man will, dass die Hinterhand des Hundes möglichst niedrig ist um eine ansprechende Form zu erzielen. HD ist schon so verbreitet, dass es in Kategorien von A1 bis E2 bzw. HD0 bis HD4 eingeteilt wird. Auch extremer Haarwuchs in den Ohren kann eine Folge der Überzüchtung sein. Man will ja nur die Hunde mit dem besten Haarwuchs weiterzüchten. Daraus können Entzündungen und verminderte Hochleistung resultieren. Auch zu viel Haut kann ein Problem sein, man muss sich nur einmal den Chinesischen Faltenhund oder Shar-Pei anschauen.
Und die Mischlinge, deren Vermehrung ohne HD Untersuchung, ohne Augenuntersuchung, ohne Tests auf Gendefekte stattfindet, die sind natürlich gesund, ne?

Zitat:
Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Im Allgemeinen kann man davon ausgehen das fast jeder Rassehund unter Überzüchtung leidet
Das ist falsch.

Zitat:
Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Auch aggressives Verhalten, bzw. Jagd- oder Hütehund Züchtungen können einem das Leben schwer machen.
Und du meinst, wenn man ungetestete Hunde aufeinanderhüpfen lässt, dann wird alles gut?


Zitat:
Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Der Wirksamste Schutz gegen Überzüchtung ist ein Mischling, oder eine Hunderasse die dem ursprünglichen Wolf am ähnlichsten ist. Man muss einfach erkennen wo Züchtungen so wiedernatürlich sind, dass sie eine Gefahr sowohl für den Hund als auch für den Besitzer darstellen.
Oh Mann...
Wölfe sind extrem scheue Tiere - sowas ist natürlich ideal im Zusammenleben mit dem Menschen.
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Alt 30-07-2010, 08:42
brunibert
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Du hast deine Meinung und ich habe meine. Wir werden uns nicht gegenseitig überzeugen können.

PEACE!!
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Alt 30-07-2010, 08:50
Micky83
*Summer Sunshine*
 
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Zucht zu verteufeln ist wirklich nicht der richtige Weg.
Einige Hunderassen gibt es schon sehr lange,warum sollte man diese aussterben lassen?
Natürlich gibt es rassebedingte Probleme,aber ein seriöser Züchter verpaart zb. keine Hunde bei denen Erbkrankheiten vorliegen.
Es gibt nunmal Menschen,die wollen gern einen Rassehund haben,die wirst du auch nicht vom Gegenteil überzeugen können.Und warum auch nicht,es muß jeder für sich entscheiden.Solange die Welpen aus einer guten Zucht stammen,find ich es in Ordnung.
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Alt 30-07-2010, 08:52
brunibert
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Zitat:
Zitat von Micky83 Beitrag anzeigen
Zucht zu verteufeln ist wirklich nicht der richtige Weg.
Einige Hunderassen gibt es schon sehr lange,warum sollte man diese aussterben lassen?
Natürlich gibt es rassebedingte Probleme,aber ein seriöser Züchter verpaart zb. keine Hunde bei denen Erbkrankheiten vorliegen.
Es gibt nunmal Menschen,die wollen gern einen Rassehund haben,die wirst du auch nicht vom Gegenteil überzeugen können.Und warum auch nicht,es muß jeder für sich entscheiden.Solange die Welpen aus einer guten Zucht stammen,find ich es in Ordnung.
Warum wollen sie das?
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Alt 30-07-2010, 08:56
Marmelada
hat Draht zum Hohen Rat
 
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Registriert seit: 06-2006
Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass jetzt schon die nächste Runde eingeläutet wird.

Mir ist es hier zu ungemütlich geworden. Das sind doch keine Gespräche oder Diskussionen, wo man sich von jemandem auch mal was sagen oder erklären lässt!

Vielleicht sollte man den nächsten Thread "Kampf-Hundethread" nennen.
(.... und man beachte den Bindestrich!)
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Chefcoach der Remscheider
ZEN- Wellness-Academy.
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Alt 30-07-2010, 09:17
brunibert
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Zitat:
Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass jetzt schon die nächste Runde eingeläutet wird.

Mir ist es hier zu ungemütlich geworden. Das sind doch keine Gespräche oder Diskussionen, wo man sich von jemandem auch mal was sagen oder erklären lässt!

Vielleicht sollte man den nächsten Thread "Kampf-Hundethread" nennen.
(.... und man beachte den Bindestrich!)


Ich habe doch schon zurückgesteckt! Wie man aber erkennen kann, hatte ich in Bezug auch Züchtung eine Quelle zitiert, um zu verdeutlichen, das meine Meinung von vielen geteilt wird. Es ist aber klar, das Züchter - insbesondere aus wirtschaftlichen Interessen - eine andere Meinung haben.

An der Antwort die ich bekommen habe, habe ich erkannt, das eine Diskussion nichts bringt. So what - warum weiter aufregen? Tierärzte und Züchter werden weiter an den überzüchteten Hunden verdienen. Ist doch egal ob die Hunde leiden oder nicht. Alle sind happy!
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Alt 30-07-2010, 09:20
Hermine
Lichtblick
 
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Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Warum wollen sie das?
Wir wollten einen Hund haben, der nicht zu groß ist, wir wollten einen Welpen, wir wollten einen Hund, der nicht haart, wir wollten einen Familienhund, wir wollten keinen Jagdhund...also haben wir uns eine Rasse ausgesucht, die alldem entsprach und uns auch angesprochen hat
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Alt 30-07-2010, 09:24
Schnuppe
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Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Warum wollen sie das?

Ich z.B. stehe auf deutsche Schäferhunde. Hatte schon immer welche, 4 bisher - im übrigen alle ohne HD

Die erste kam aus dem Tierheim, als Welpe. Wild verpaart bei einer alten Dame, die den Überblick verloren hatte. Die Hündin starb völlig überraschend mit 4 Jahren an einem Herzfehler.

Die nächsten beiden kamen von Züchter, tolle Hunde, gesund, gut führbar, hatten alles was ich von einem Schäferhund erwarte.

Den jetzigen haben wir über das Tierheim aus schlechter Haltung geholt, da war er gerade 6 Monate alt und völlig verkorkst. Nicht geimpft, nicht entwurmt ... ich kann gar nicht beschreiben, wie das aussah beim großen Geschäft
Der Hund hat von Beginn an keine vernünftige Prägephase erlebt (geworfen auf einem Schrottplatz, ohne Kontakt zu Menschen). Danach wurde er alleine auf einem Gelände gehalten ohne Hütte, ohne richtigen Bezug. Gelernt hat er nichts. Gefüttert wurde er mit Essensresten.

Heute hat er ein gestörtes Verhältnis zu anderen Hunden, kann nicht wirklich spielen. Er war entwicklungsverzögert, sein Verdauungstrakt ist völlig verkorkst. Glücklicherweise ist er nicht bissig, aber er hat bis heute nicht kapiert zu unterscheiden, wer zum Haus gehört und wer nicht. Er ist jetzt 6 Jahre alt.

Ganz ehrlich - ich habe schon oft bereut, diesen Hund geholt zu haben. Hergeben werden wir ihn natürlich nicht, aber ich gebe gerne zu, dass mir unser Sam nicht so ans Herz gewachsen ist wie er sollte.
Beim Züchter hätte ich vermutlich heute einen Hund, bei dem das anders wäre.
Auf der anderen Seite ist halt der Tierschutzgedanke, es gibt so viele die dringend ein Heim suchen.

Es ist eine sehr schwierige Entscheidung, aber ich kann jeden verstehen, der bei einem Hund vorher die Elterntiere sehen will bzw. wissen will, wie die drauf waren. Und dass der Hund von Beginn an sozialisiert wurde - denn er soll ja in der Familie leben.
Schnuppe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30-07-2010, 09:31
Vanish
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Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Du hast deine Meinung und ich habe meine. Wir werden uns nicht gegenseitig überzeugen können.

PEACE!!
Ich hatte nicht vor dich zu überzeugen - ich hatte vor eine Gegendarstellung zu deinem einseitigen und stellenweise unrichtigen Posting zu schreiben.
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Alt 30-07-2010, 09:33
Vanish
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Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Warum wollen sie das?
Hast du dich je mit der Geschichte des Hundes, der Entstehung der Rassen etc beschäftigt?

Ganz im Ernst, mir ist nicht klar, wie man auf der Rassehundezucht herumhacken kann, ohne deren Bedeutung, Geschichte etc. zu kennen oder zu verstehen, und gleichzeitig propagiert, dass das wilde Vermehren von Hunden der (einzig) richtige Weg ist.
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Alt 30-07-2010, 09:44
Vanish
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Zitat von brunibert Beitrag anzeigen
Ich habe doch schon zurückgesteckt! Wie man aber erkennen kann, hatte ich in Bezug auch Züchtung eine Quelle zitiert, um zu verdeutlichen, das meine Meinung von vielen geteilt wird. Es ist aber klar, das Züchter - insbesondere aus wirtschaftlichen Interessen - eine andere Meinung haben.
Achja. Die bösen, raffgierigen Züchter. Hast du eine Ahnung, eine ganz kleine Vorstellung davon, was es kostet bis die Welpen auf der Welt sind?

Gesundheitsuntersuchungen der Hündin:
Augenuntersuchung / HD Röntgen: 200 Euro
Formwertfeststellung: 100-200 Euro
Decktaxe 300-5000 Euro
Ahnentafel: 30-70 Euro pro Welpe
Wurfabnahmegebühr + Kilometerpauschale für den Zuchtwart
Tierarztkosten für Ultraschall, Untersuchungen, gegebenenfalls Kaiserschnitt bei der Geburt, Impfungen ( 1500-3000 Euro)
Eintragung des Zwingers: 100 Euro
Bei Gebrauchshunden: Arbeitsnachweis (500-3000 Euro)
Diverse Fahrtkosten zu den Ausstellungen, Gebrauchshundeveranstaltungen, Mitgliedsbeiträge im Zuchtverein, Tierarztkosten im Zusammenhang mit dem Deckakt und der Welpennachsorge.

Dazu kommen u.U. noch die Kosten für die Zuchtzulassung des Rüden, wenn man den selbst besitzt und weitere Kosten im Zusammenhang mit der Tatsache, dass man erst mal eine Zwingerzulassung bekommen muss, Mitglied in einem Verein ist .

Bei einem Welpenpreis von 750-850 Euro verdient man sich da als Hobbyzüchter natürlich dumm und dusselig

Dass eine Meinung von vielen geteilt wird, macht sie nicht richtiger.




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An der Antwort die ich bekommen habe, habe ich erkannt, das eine Diskussion nichts bringt. So what - warum weiter aufregen? Tierärzte und Züchter werden weiter an den überzüchteten Hunden verdienen. Ist doch egal ob die Hunde leiden oder nicht. Alle sind happy!
Alles überzüchtet, schon klar, nur Mischlingshunde sind 100% gesund, schon deswegen weil sie Mischlinge sind.
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Alt 30-07-2010, 09:47
brunibert
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Zitat von Vanish Beitrag anzeigen
Hast du dich je mit der Geschichte des Hundes, der Entstehung der Rassen etc beschäftigt?

Ganz im Ernst, mir ist nicht klar, wie man auf der Rassehundezucht herumhacken kann, ohne deren Bedeutung, Geschichte etc. zu kennen oder zu verstehen, und gleichzeitig propagiert, dass das wilde Vermehren von Hunden der (einzig) richtige Weg ist.
Natürlich habe ich das. Die unterschiedlichen Einsatzgebiete der jeweiligen Rassen sind aber heutzutage zum größten entfallen. Selbst Polizei, Zoll und/oder THW bevorzugen inzwischen Mischlingshunde, weil sie gelehriger, ausgeglichener, gesundheitlich weniger anfällig und charakterlich gefestigter sind als Rassehunde!
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Alt 30-07-2010, 09:48
Vanish
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Zitat von Schnuppe Beitrag anzeigen
Ich z.B. stehe auf deutsche Schäferhunde. Hatte schon immer welche, 4 bisher - im übrigen alle ohne HD

Die erste kam aus dem Tierheim, als Welpe. Wild verpaart bei einer alten Dame, die den Überblick verloren hatte. Die Hündin starb völlig überraschend mit 4 Jahren an einem Herzfehler.

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Der Hund hat von Beginn an keine vernünftige Prägephase erlebt (geworfen auf einem Schrottplatz, ohne Kontakt zu Menschen). Danach wurde er alleine auf einem Gelände gehalten ohne Hütte, ohne richtigen Bezug. Gelernt hat er nichts. Gefüttert wurde er mit Essensresten.

Heute hat er ein gestörtes Verhältnis zu anderen Hunden, kann nicht wirklich spielen. Er war entwicklungsverzögert, sein Verdauungstrakt ist völlig verkorkst. Glücklicherweise ist er nicht bissig, aber er hat bis heute nicht kapiert zu unterscheiden, wer zum Haus gehört und wer nicht. Er ist jetzt 6 Jahre alt.

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Beim Züchter hätte ich vermutlich heute einen Hund, bei dem das anders wäre.
Auf der anderen Seite ist halt der Tierschutzgedanke, es gibt so viele die dringend ein Heim suchen.

Es ist eine sehr schwierige Entscheidung, aber ich kann jeden verstehen, der bei einem Hund vorher die Elterntiere sehen will bzw. wissen will, wie die drauf waren. Und dass der Hund von Beginn an sozialisiert wurde - denn er soll ja in der Familie leben.
Mein erster Husky stammte aus einer seltsamen Feldwaldwiesenverbindung. Mit knapp 2 Jahren stellte sich heraus, dass der Hund Epilepsie hatte. Die typischen Rasseeigenheiten fehlten.

Die nächsten beiden Hunde kamen aus einer FCI Zucht. Beide sind gesund, wesensfest und weil sie aus überwachter Zucht kommen, kann man zb. überprüfen, dass in der ganzen Linie keinerlei Erbkrankheiten sind.
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